5:4 Niederlage zum Jahresstart
HC Prättigau-Herrschaft - EHC Wallisellen 5:4 (0:2, 1:4, 2:0)
In den letzten drei Spielen der Qualifikationsrunde geht es für den EHC Wallisellen um den direkten Einzug in die Playoffs. Die Plätze 5 bis 8 liegen alle nahe beieinander. Den Auftakt machte das Auswärtsspiel gegen den HC Prättigau-Herrschaft. Die Bündner sind in der Tabelle deutlich besser platziert, haben das Hinspiel aber klar verloren. Die Ausgangslage konnte deswegen als offen bezeichnet werden.
Der Start sah für die Walliseller auch vielversprechend aus. Sie gestalteten das Spiel mit und kamen in diesem temporeichen Spiel immer wieder zu sehr guten Chancen. Leider hat es die mangelnde Chancenauswertung über die Jahresgrenze geschafft. Das Team wusste sehr gute Abschlusssituationen nicht für sich zu nutzen. Die Gastgeber waren diesbezüglich erfolgreicher und gingen mit 2:0 in Führung.
Der EHC Wallisellen kam wacher aus der Garderobe und dominierte die Bündner in den zweiten 20 Minuten klar. Sie hatten die besseren Beine und wussten mit schnellen Vorstössen zu gefallen. Es dauerte nur bis zur 24. Minute, bis Mathis der hochverdiente Anschlusstreffer gelang. Die Walliseller schnürten die Gastgeber förmlich ein. Diese fanden kaum noch den Weg bis zu Widmers Tor. In der 32. Minute erzielte Mathis den Ausgleich und in der 39. Minute den Führungstreffer zur verdienten 2:3-Führung. In der gleichen Spielminute fand Joshua Berni eine kleine Lücke – 2:4. Nur fünf Sekunden vor Drittelsende gelang den Bündnern der Anschlusstreffer zum 3:4. Den Wallisellern gelang es nicht, die Scheibe rettend aus der Defensivzone zu spielen.
Falls sich die Gäste etwas vorwerfen lassen müssen, dann ist es die mangelnde Konsequenz. Man war beim Gegner dran, konnte diesen aber nicht vom entscheidenden Pass oder Torschuss abhalten. Zudem war das Überzahlspiel zu harmlos. Diese mangelnde Konsequenz ermöglichte den Gastgebern die Treffer zum 4:4 und 5:4. Die Gastgeber konzentrierten sich auf ihre Defensive und verwalteten die Führung. Diese Mauer konnten die Walliseller nicht mehr entscheidend durchbrechen. 48 Sekunden vor Schluss verliess Widmer seinen Kasten, und tatsächlich kamen die Walliseller Sekunden vor Spielende zu einer Topchance – und da war sie wieder, die mangelnde Effizienz.
Der EHC Wallisellen hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt, war er doch nicht das schlechtere Team. Die Aufgabe für das kommende Heimspiel gegen den EHC Burgdorf wird nicht einfacher. Mit einem gleich beherzten Auftritt und etwas mehr Konsequenz haben die Walliseller jedoch alle Chancen.
Nächstes Spiel: 10. Jan., 17.30 Uhr, im Spöde vs. EHC Burgdorf